Variante ohne Partner - an der Wand:
- Stelle dich mit beiden Händen an die Wand - drücke sanft dagegen
- Spüre, wie die Wand „zurück drückt“
- Nach 20–30 Sekunden lösen und nachspüren
Du kannst auch probieren wie es sich anfühlt mit der Schulter an die Wand zu drücken oder mit dem Rücken.
Variante mit Partner:
- Steht euch in Armlänge gegenüber; Hände berühren einander
- Drückt langsam gegeneinander, ohne zu kämpfen
- Testet verschiedene Druckstärken und kommuniziert: „Mehr Druck“, „Weniger“, „Stop“
- Langsam den Druck reduzieren, Hände lösen und nachspüren
Wieso diese Übung:
Die Übung arbeitet direkt mit dem Nervensystem und der Muskelspannung. Dadurch passiert etwas, das rein mentale Techniken selten schaffen:
- Grenzen werden körperlich erfahrbar: Nicht nur „ich weiß, dass ich Grenzen habe“, sondern „ich spüre sie“
- Kraft wird spürbar: Viele bemerken, wie viel Stärke sie eigentlich haben – körperlich wie emotional.
Wenn der Körper lernt, Raum einzunehmen, wird auch verbale Klarheit leichter.
Zum Schluss: Grenzen beginnen im Körper
Damit wir Grenzen im Außen setzen können, müssen wir sie körperlich spüren.
Die Übung ist eine einfache Möglichkeit, genau das zu trainieren – und
die eigene Kraft wahrzunehmen.
Fühlst du dich von dieser Methode angesprochen und möchtest weiter an deinen Grenzen arbeiten? Dann melde dich gerne für einen Kennenlern-Termin.
Bild von dpixabay.com. dennis_brinckmann