Ich bin zufällig auf den Artikel der Stuttgarter Zeitung gestossen - über goonen: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.was-bedeutet-goonen-jugendwort-2025-mhsd.f4ce1ded-7fe7-483e-bcb1-2ec7e16a5d14.html
Hatte keine Ahnung was das sein soll…
Der Begriff stammt ursprünglich aus Online-Foren und beschreibt einen tranceartigen Zustand intensiver sexueller Erregung – oft durch dauerhafte, repetitive Stimulation, meist im Kontext von Pornografie. Es ist ein Zustand zwischen Ekstase und Abwesenheit, zwischen Überflutung und Taubheit.
Digitale Lustkultur und Entkörperung
Dass dieser Begriff nun Jugendwort 2025 geworden ist, zeigt, dass er offenbar eine gewisse Verbreitung hat – genug, um als Wort verstanden und genutzt zu werden. Es, zeigt, dass diese Art von Lust-Erfahrung Teil unserer digitalen Alltagskultur ist.
Pornografie, Dauerreize und Algorithmen schaffen eine Umgebung, in der der Körper eher konsumiert als gefühlt werden.
Diese Art von Konsum hat Schattenseiten
– Der Verlust von Selbstwahrnehmung - bis hin zu Erektions-/Orgasmusschwierigkeiten
– Echte Intimität mit Partner*in kann schwierig werden
– Die Verschiebung von Lust zu Leistung oder Betäubung
Im therapeutischen Raum versuchen wir, genau diese Dynamik umzudrehen:
– Vom Konsumieren zur Empfindung,
– vom Reiz zum Fühlen,
– vom Bildschirm und Trancezustand zur Realität und Verkörperung.
Fazit
Vielleicht ist „gooning“ gar kein reines Jugendphänomen, sondern ein Spiegel für viele von uns – ein Hinweis auf die Sehnsucht nach Intensität in einer Welt, die uns ständig reizt, aber selten berührt.
Die therapeutische Einladung lautet also:
Wie kann ich Lust erleben, ohne mich darin zu verlieren?
Wie kann ich im Körper bleiben, wenn die Erregung steigt?
Wie fühlt sich Erfüllung an, wenn sie nicht von außen kommt, sondern von innen wächst?
Kennst du gooning und möchtest deine Sexulität wieder mehr verkörpern, dann freue ich mich auf deine Kontaktaufnahme.
Bild von pixabay.com, danielpawer
Hatte keine Ahnung was das sein soll…
Der Begriff stammt ursprünglich aus Online-Foren und beschreibt einen tranceartigen Zustand intensiver sexueller Erregung – oft durch dauerhafte, repetitive Stimulation, meist im Kontext von Pornografie. Es ist ein Zustand zwischen Ekstase und Abwesenheit, zwischen Überflutung und Taubheit.
Digitale Lustkultur und Entkörperung
Dass dieser Begriff nun Jugendwort 2025 geworden ist, zeigt, dass er offenbar eine gewisse Verbreitung hat – genug, um als Wort verstanden und genutzt zu werden. Es, zeigt, dass diese Art von Lust-Erfahrung Teil unserer digitalen Alltagskultur ist.
Pornografie, Dauerreize und Algorithmen schaffen eine Umgebung, in der der Körper eher konsumiert als gefühlt werden.
Diese Art von Konsum hat Schattenseiten
– Der Verlust von Selbstwahrnehmung - bis hin zu Erektions-/Orgasmusschwierigkeiten
– Echte Intimität mit Partner*in kann schwierig werden
– Die Verschiebung von Lust zu Leistung oder Betäubung
Im therapeutischen Raum versuchen wir, genau diese Dynamik umzudrehen:
– Vom Konsumieren zur Empfindung,
– vom Reiz zum Fühlen,
– vom Bildschirm und Trancezustand zur Realität und Verkörperung.
Fazit
Vielleicht ist „gooning“ gar kein reines Jugendphänomen, sondern ein Spiegel für viele von uns – ein Hinweis auf die Sehnsucht nach Intensität in einer Welt, die uns ständig reizt, aber selten berührt.
Die therapeutische Einladung lautet also:
Wie kann ich Lust erleben, ohne mich darin zu verlieren?
Wie kann ich im Körper bleiben, wenn die Erregung steigt?
Wie fühlt sich Erfüllung an, wenn sie nicht von außen kommt, sondern von innen wächst?
Kennst du gooning und möchtest deine Sexulität wieder mehr verkörpern, dann freue ich mich auf deine Kontaktaufnahme.
Bild von pixabay.com, danielpawer